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Vorlesewettbewerb

Am 2. Juni 2017 fand im Rahmen der klassenübergreifenden Lesewoche der jährliche Vorlesewettbewerb an unser Schule zwischen den Dritt- und Viertklässlern statt. Aus jeder Klasse waren jeweils zwei bzw. drei Kinder ausgewählt worden, die schon besonders gut (vor)lesen können.

Für jede Altersstufe gab es einen eigenen Text. Dieser wurde von jedem Schüler präsentiert. Jedes Kind wurde mit Applaus empfangen und verließ nach dem Lesen voller Stolz wieder die Bühne. Besucher fieberten mit und stellten sich etwa die Frage: Wer hat gut betont, wer hat flüssig gelesen, wer hat wenig Fehler gemacht, wer konnte mit der Aussprache punkten, wem konnte man im Gesamteindruck gut zuhören?

Die Jury setzte sich zusammen aus Melanie Karnatz, Kerstin Meißner und Celina Voges aus der Nachmittagsbetreuung. Für die Jury war es nicht leicht, die Gewinner auszuwählen. Alle beteiligten Kinder hatten sich ernsthaft und mit großem Eifer auf diesen Tag vorbereitet. Nach vielem Abwägen standen dann aber doch die Gewinner fest.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und einen süßen Preis, die Erstplatzierten freuten sich zusätzlich über Büchergutscheine.

Wir freuen uns, dass der Vorlesewettbewerb mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Grundschule Sterntalerstraße geworden ist, bei dem auch Kinder mit anderen Talenten als dem sportlichen Erfolg haben können.

Klasse 3:
1. Platz:    Paulina (3a)

Klasse 4:
1. Platz: Kassandra (4a) / Jason (4b)

Der Gegenbesuch der polnischen Schüler

http://www.hamburger-wochenblatt.de/horn/lokales/polnische-grundschueler-besuchen-hamburg-d41248.html

Polnische Grundschüler besuchen Hamburg 22119 Hamburg, Sterntalerstraße 42
In fünf Tagen konnten die Schüler aus Billstedt und Danzig feststellen, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Grell

Kinder aus Danzig zu Gast in der Billstedter Grundschule Sterntalerstraße
Von Karen Grell Billstedt

„Serdecznie Witamy“ steht bei der vierten Klasse in der Grundschule Sterntalerstraße in Billstedt an der Tafel. Das ist polnisch und heißt „Herzlich Willkommen“. Grund dafür ist ein Schüleraustausch mit Kindern aus Danzig. Polnisch können die Kinder der Hamburger Grundschule „eigentlich kein Wort“, lacht Sonia (10), die sich ein bisschen mit Englisch verständigen konnte und ansonsten „haben wir mit Händen und Füßen geredet“. Es ist schon das zweite Mal, dass Schüler der Grundschule aus Hamburg und Danzig sich gegenseitig besuchen und damit auch „deutschlandweit wahrscheinlich der einzige Austausch einer Grundschule überhaupt“, vermutet Schulleiter Helmuth Rick, der weiß, dass es eigentlich immer die älteren Schüler sind, die ins Ausland gehen.

Vorurteile abbauen

Auf die Idee, sich schon früh mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen kam Renata Rutzen, die mit dem Treffen mit den Schülern aus Polen auch die soziale Kompetenz fördern möchte und Vorurteile abbauen will. Vorausgegangen war ein Besuch der Hamburger Schüler bei ihren Gästen in Danzig. Ute Lauth, Lehrerin an der Grundschule Sterntalerstraße, konnte schon in den ersten Stunden nach Ankunft der Kinder aus Danzig beobachten, wie leicht es für Kinder ist, sich untereinander zu verständigen. „Die Jungen haben sich gleich über Fußball unterhalten, da gab es keine Verständigungsprobleme.“

Gemeinsame Ausflüge

Bei gemeinsamen Ausflügen, zum Hamburger Hafen, der Elbphilharmonie, zu Abenteuerspielplätzen und an den Elbstrand wurde viel zusammen gespielt und dadurch auch festgestellt, dass es gar nicht so viele Unterschiede zwischen beiden Kulturen gibt. Wenn ein toller Spielplatz auf dem Programm steht, dann ist egal, welcher Herkunft die Kinder sind. Ein paar kleine Verschiedenheiten gab es dann aber doch: „Die Schüler hier machen mehr Quatsch als wir“, sagten die polnischen Grundschüler. „Der Spielplatz ist super“, meinte Emilia, die gleich ein paar neue Freundinnen in Hamburg gefunden hat. „Das war für alle Kinder das Wichtigste“, meint auch Renata Rutzen.

Früher Austausch ist wichtig

Auf jeden Fall wollen viele der Kids in Kontakt bleiben und dafür haben alle zusammen kleine Notizbücher mit den beiden Wappen der Städte auf der Vorderseite gebastelt. „Hier kann ich die Adressen und Telefonnummern der Danziger Schüler aufschreiben“, freut sich Darreen. Das Heft wird an die neuen Freunde erinnern. Schulleiter Helmuth Rick ist von dem Projekt der frühen Begegnung im Grundschulalter überzeugt. Der Austausch wird dazu beitragen, dass Vorurteile erst gar nicht entstehen. Bei der Abreise der polnischen Schüler hieß es einstimmig: „Schade, dass ihr schon wieder nach Hause fahren müsst.“

Sonia, Emilia, Tomek und Darreen haben ein Heft gebastelt, in dem sie die Kontakte verzeichnen können

 

 

Schulmentoren

Unsere Schule nimmt seit dem Schuljahr 2014/15 an dem Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“ teil. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Behörde für Schule und Berufsbildung und des freien Trägers KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V.

Im ersten Kurs wurden 4 Mütter unserer Schule zu Elternmentoren qualifiziert, die im Anschluss daran die Planung, Eröffnung und Leitung des schulischen Elterncafés übernahmen. Derzeit wird unser Elterncafé sehr erfolgreich jeden Dienstag von 8.30 Uhr bis 10.00 Uhr von Frau Ladkani und Frau Kohi geleitet.

In einem zweiten Kurs im Winter 2016/2017 konnten wir 8 weitere Elternmentoren qualifizieren, die uns u.a. für folgende Aufgaben zur Verfügung stehen:

  • Unterstützung beim Tag der Offenen Tür
  • Hilfe bei der Einschulungsfeier und anderen Aktivitäten
  • Organisation eines Flohmarkts auf dem Schulgelände
  • Beratung für Eltern in schulischen Fragen
  • Dolmetschen bei Elterngesprächen
  • Neu: Sprachkurs im Elterncafé für Eltern

Bei Interesse können wir auch gerne weitere Eltern unserer Schule zu Elternmentoren ausbilden. Bitte sprechen Sie dazu unsere schulischen Koordinatorinnen Frau Anders oder Frau Lauth an.

Schüleraustausch nach Danzig

Am 27.3.2017 ging es los! Eine Gruppe von 16 Schülern und Schülerinnen aus den 4. Klassen sowie drei Lehrerinnen unserer Schule trafen sich am Hamburger Flughafen, um von dort aus nach Danzig zu fliegen. Organisiert und geleitet wurde diese tolle fünftägige Reise zum 2. Mal von Frau Rutzen, Klassenlehrerin der IVK-Klasse an unserer Schule.

Die Reise stand unter dem Motto „Wir Kinder der Welt“ und wurde gefördert durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk. In Danzig erwarteten uns in der Bildungsstätte Maximilian-Kolbe-Haus die polnischen Leiter Kuba und Bascha, die ein sehr interessantes Programm für uns ausgearbeitet hatten.

Den Kindern und auch den Erwachsenen wurde viel geboten: es gab eine Stadt-Rallye, Bowling, den Besuch eines Wissenschafts-Museums, des Solidarnosc-Museums und einen Ausflug zum Strand.

Besonders toll war natürlich gleich der Kontakt zu den polnischen Partnerkindern, die uns bereits am ersten Abend begrüßten. Die ersten polnischen Worte wurden gelernt „Czesc“ und „Dzien dobry“, aber auch mit englisch klappte die Verständigung. Zweimal besuchten wir unsere Partnerschule, die Grundschule Nr.15, wurden dort aufs herzlichste bewirtet und nahmen an Aktionen und einem Fußballspiel teil.

Am vorletzten Tag empfing uns der Danziger Bürgermeister und erzählte uns, wie wichtig den Danzigern Freiheit und Solidarität sind. Danach durften die Kinder viele Fragen stellen und auch Fotos mit dem Bürgermeister machen. Wir waren alle sehr beeindruckt von diesem Empfang!

Bei strahlendem Sonnenschein flogen wir am 31.3.2017 wieder zurück nach Hamburg und freuen uns schon jetzt auf den Gegenbesuch der polnischen Schülergruppe, der vom 5.-9. Juni 2017 stattfinden wird.

U. Lauth

Wie hat Dir der Schüleraustausch mit Danzig gefallen?

Im Rahmen unseres Schul- und Förderkonzepts wird besonders viel Wert auf Sprachförderung gelegt. Daher hatten unsere Danzig-Reisenden die Aufgabe, einen kleinen Reisebericht zu verfassen. Lesen Sie selbst, was unseren Kindern gut gefallen hat.

Wir waren in einer polnischen Schule. Die Schule war sehr groß und die Kinder waren sehr nett. Die Kinder waren immer für uns da. Die Eltern von den Kindern haben für uns gebacken: das waren Kekse und Kuchen und es gab Getränke. Nach dem Malen und Kennenlernen haben wir Pizza gegessen und danach mussten wir nach Hause gehen, aber am nächsten Tag waren wir wieder da. Wir haben Fußball gespielt. Leider haben wir verloren, aber das hat trotzdem Spaß gemacht. Nach dem Spiel haben wir wieder gegessen, das war sehr lecker – und so war die polnische Schule!

Kristijan

Besonders gefallen hat mir das Fliegen und Sonias Geburtstag und das wir uns mit den polnischen Kindern gut vertragen haben. Toll war, dass wir auf einem Berg waren, wo das große Kreuz war, und auch das Museum fand ich gut.

Sarah

Mir hat gut gefallen: der Bürgermeister und dass ich mit dem Flugzeug geflogen bin. Auch die Geschenke waren schön. Auch die polnische Schule hat mir gut gefallen. Und am Strand war es schön, nur ein bisschen kalt. Und mit den polnischen Kindern habe ich mich gut verstanden.

Andreea

 

Ich fand am besten in Polen meinen Geburtstag. Aber der Besuch beim Bürgermeister war auch schön und alles andere auch!

Sonia

Mir hat gefallen, dass wir gemeinsam im Wissenschaftsmuseum waren. Man kann dort Autofahren lernen. Und mir hat gefallen, dass wir beim Bürgermeister waren. Die polnische Schule war für mich ganz toll! Wir haben die Kinder vom letzten Schüleraustausch gesehen und Olivia ist meine BFF geworden.

Liebe Grüße Samina

In Danzig fand ich toll, dass wir bei dem Bürgermeister waren. Aber als wir Bowlen gegangen sind, hat es mehr Spaß gemacht. Da gab es so einen polnischen Jungen, der hieß Mateosch. Er war in meinem Team und er war der Beste. Er war so gut im Bowlen, 118 Punkte hatte er. Dafür war ich der 2.Beste mit 98 Punkten. Es hat mir soooo gefallen! Ich musste besonders lachen, als ich die kleinen „Fuchsschwänzchen“ von den Kindern gesehen habe, die sie hinten an ihrer Hose hatten.

Furkan

Ich finde in Polen war` s sehr schön, aber das Schönste war, Spaß zu haben. Und der Strand war schön, aber leider war das Wasser kalt. Die Zimmer waren gruselig, aber was soll`s. Also, alles war schön: danke Frau Schlichting, Frau Lauth und natürlich Frau Rutzen und an unsere Eltern.

Adina

Ich war in Polen. Es war sehr schön. Wir waren in einem Museum, man konnte Projekte machen, ein Labyrinth und ein Ballspiel. Und wir wohnten in einer Jugendherberge, die erste Nacht war nicht so schön. Wir waren auch noch am Strand. Am Ende habe ich mich gefreut, dass ich meine Mutter wiedersehe. Im Flugzeug war es auch schön. Ich war der erste, der nach der Landung geklatscht hat.

Wonder

 

 

 

Schülermentoren

 

Seit dem Sommer 2016 haben wir an unserer Schule 17 ausgebildete Schülermentoren aus den vierten Klassen. Sie haben eine einwöchige Ausbildung erhalten, in der sie gelernt haben, wie man andere Schüler unterstützt und sich für sie einsetzt.
Die Schülermentoren kümmern sich vorrangig um die Vorschulkinder und die Erstklässler. Einmal wöchentlich unterstützen sie die Kinder auch im Unterricht. Sie spielen beispielsweise gemeinsam Lernspiele, helfen beim Basteln oder lesen etwas vor. In den Pausen sind sie als Ansprechpartner und Spielgefährte für die kleineren Kinder da.